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02.02.2009: Grössenwahn des Stadtrates

In einer Zeit, in der alle den Gürtel enger schnallen müssen, jeder Arbeiter, jeder kaufmännische Angestellte, alle Familien, in einer Zeit, in der hohe Arbeitslosigkeit droht, in einer Zeit in der selbst der scheidende sozialdemokratische Stadtpräsident Ledergerber Sparpakete für die Stadt fordert, sieht sich die  Regierung nun auch noch als maritime Stadt und will dafür CHF 600'000.-- Franken ausgeben. Man wolle damit Weltoffenheit ausstrahlen, heisst es. Erstaunlich für einen grossen Teil der Stadträte, die sich auf der anderen Seite für eine Plafonierung des Zürcher Flughafens aussprechen.

 

Ich würde ein solches Projekt dann unterstützen, wenn sich die Regierung auch konsequent zu ihrer Weltoffenheit und der Annäherung an die Weltmeere halten würde und entsprechend direkt ein Projekt zu einem Schiffskanal Zürich - Basel postuliert, mit einem wirklichen Handelshafen in Zürich. Spätestens da würden wohl die Öko-Sozialisten nicht mehr mitmachen...

 

Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Verantwortung für finanzielle Sicherheit nicht im Fokus der Mehrheit des aktuellen Zürcher Stadtrates steht - er betreibt eine Politik des Scheins statt des Seins! Geld ausgeben, das einem nicht gehört ist offenbar gleichbedeutend mit Weltoffenheit. Nichts hat man aus den Sünden von Wirtschaft und Politik der letzten Jahre gelernt!!

 

Mit solchen absolut nicht notwendigen Ausgaben verhöhnt der Stadtrat alle Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der schweren Wirtschaftskrise in existentielle Schwierigkeiten geraten könnten und nun wirklich sparen müssen.

 

Stadtratskandidat, Gemeinderat Roger Liebi.

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