Parolen

zur Volksabstimmung vom
25. November 2018

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Schiessplatz Hasenrain, Verkehrsbelastung auf dem Strassenzug Am Wasser / Breitensteinstrasse

Aus dem Gemeinderat

Christoph Marty, Gemeinderat SVP Zürich 10 Christoph Marty, Gemeinderat SVP Zürich 10
Ein lebendiger und attraktiver Verein soll ohne Not abgewürgt werden von der totalitären und intoleranten vereinigten städtischen Sozialdemokratie.

Die Intoleranz der Toleranten
Der Schiessstand Hasenrain wird vom der Schützengesellschaft Kreis 9 betrieben, welcher Alt-Gemeinderat Thomas Osbahr als Präsident vorsteht. Ein SP- und ein glp-Gemeinderat haben eine Motion eingereicht, welche fordert, dass der Schiessplatz in einen Erlebnispark umgewandelt und der Verein vertrieben werden soll. Eine der Grundlagen der Erfolgsgeschichte unserer Eidgenossenschaft, die immerwährende bewaffnete Neutralität und somit Vereine, welche solche Traditionen hochhalten, ist der der defätistischen SP und ihrer Blockparteien in Zürich ein Dorn im Auge. Nach den engagierten Voten der Gemeinderäte Roger Bartholdi, Stephan Iten, Samuel Balsiger und vor allen Stefan Urech war es den Motionären selber nicht mehr wirklich wohl mit ihrem Anliegen, so dass sie ihren Vorstoss in die abgeschwächte Form eines Postulats umwandeln liessen, obwohl sie ihn dank ihrer erdrückenden Mehrheit abwinken lassen hätten können. Der Fortbestand des Schiessplatzes und des Vereins ist –vorläufig- noch gewährleistet.

Verkehrsbelastung im Kreis 10 oder die verkehrspolitischen Utopien der real existierenden Sozialdemokratie
Wir müssen in letzter Zeit leider feststellen, dass immer mehr Hauptstrassen unter dem Vorwand der Lärmbekämpfung mit Tempo 30 signalisiert werden und dass diese falsche und kurzsichtige Politik mittlerweile so stabil auf gesetzlichen Grundlagen steht, dass sie von der Justiz mitgetragen werden muss. Der Verkehr hat die dem Wasser ähnliche Eigenschaft, dass er immer den Weg des geringsten Widerstandes nimmt. Werden die Hauptverkehrsachsen beschränkt, wird einfach quer durch die Quartiere gefahren und das ist eine ausgesprochen unerwünschte Entwicklung. Langsam, aber sicher machen sich die negativen Auswirkungen der linken Vogel Strauss Politik unübersehbar bemerkbar. Es funktioniert nicht, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass sich die Probleme dereinst von selbst lösen werden. Gerade in den letzten Monaten war einer Medienmitteilung des ASTRA zu entnehmen, dass um Zürich herum „mehr Stau nicht mehr geht“. Wir haben Abschnitte auf den Hochleistungsstrassen um Zürich herum, auf denen von 24 h an 17 gestanden wird. Naheliegend ist, dass die davon Betroffenen versuchen auszuweichen. Wenn also die Bewohner der betreffenden Strassen Fernverkehrsbusse und Überlandlastzüge antreffen, dann gehen sie aus gutem Grund davon aus, dass es sich dabei um Ausweichverkehr handelt und das stellen wir auch auf anderen Strassen in unserem Quartier fest. Die beiden Verfasser der Interpellation, Gemeinderat Christoph Marty und Alt-Gemeinderat Johann Widmer aus dem Kreis 10 beanstandeten, dass der Ausweichverkehr von der Pfingstweidstrasse auf die Strasse Am Wasser / Breitensteinstrasse massiv zugenommen habe und dass das ein erhebliches Problem für die Anwohner darstellt. Bei der parallel zu unserem Quartier verlaufenden Pfingstweidstrasse handelt es sich um eine Hauptachse, welche einen Anschluss der Stadt Zürich an das Hochleistungsstrassennetz darstellt. Diese Hauptachse wurde mit dem Umbau vor ca. 10 Jahren insofern umgestaltet, dass sie für den MIV und den Schwerverkehr unattraktiver gemacht wurde. So sind zum Beispiel die Fahrspuren nur noch gerade so breit, dass sie, falls überhaupt, nur noch den minimalen VSS-Anforderungen genügen. Als Folge davon ist die Durchfahrzeit durchs Quartier zuweilen kürzer, als über die kastrierte Hauptachse. Der Stadtrat behauptet, sich im Klaren darüber zu sein, dass funktionierende Hauptverkehrsachsen eine unumgängliche Notwendigkeit sind, damit der Durchgangsverkehr nicht die Quartiere flutet. Hilfreich wäre, wenn diese Erkenntnisse auch so umgesetzt würden, und nicht das Gegenteil davon. Die Antworten der Gegenseite auf die Probleme des Quartiers, waren dieselben wie immer: Das Ziel sei weniger Verkehr und Tempo 30-Zonen. Dass uns eine nach wie vor unkontrollierte Zuwanderung ständig neue Einwohner beschert und die Fahrzeugzulassungen von einem Rekord zum nächsten springen, wird ausgeblendet. Man steckt den Kopf in den Sand und hofft, dass die Probleme irgendwie vorbeigehen.