Standaktionen

Termine der Standaktionen in allen Zürcher Stadtkreisen

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Wahlanlass 5. Oktober Münsterhof

Temporäre Lichtblicke der Linken

Aus dem Gemeinderat

Walter Anken, Gemeinderat SVP Zürich 7+8 Walter Anken, Gemeinderat SVP Zürich 7+8
Mit der Weisung 2018/371 beantragt der Stadtrat, die Anpassung der Eigenleistungen an den "Verein Zürcher Volksfeste" für das "Züri Fäscht" auf neu Fr. 1'845'000.— pro Fest anzupassen. Bekanntlich findet das äusserst beliebte "Züri Fäscht" alle drei Jahre statt. Rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher werden im Juli dieses Jahr wieder erwartet.
2013 kam es am "Züri Fäscht" zu kritischen Situationen bezüglich Personendichte. Daraus hat man gelernt. Bereits 2016 hat das OK mit den städtischen Dienstabteilungen Anpassungen im Bereich Sicherheit und Crowd Management vorgenommen. Eine Massnahme war, dass man das Festgelände um rund 17% vergrösserte, damit die Besucherinnen und Besucher weniger dicht aufeinander stehen, die Fluchtachsen frei bleiben, periphere Festplätze für junge Festbesucher aufbaute und ein drittes Feuerwerk zündete.
Die aktuelle, unbefristete finanzielle Unterstützung wurde 2009 vom Gemeinderat (GRB 5197) bewilligt und besteht pro Fest aus einem Finanzbetrag von Fr. 405'000.--, einem Gebührenerlass von Fr. 375'000.— und Eigenleistungen von Fr. 525'000.--. An den ersten beiden Kostenblöcken ändert sich nichts, jedoch bei den Eigenleistungen. Das neue Konzept führt zur stärkeren Belastung der Grünflächen am See. Die Kosten für die Eigenleistungen (Schutz und Wiederherstellung der Grünflächen, Stadtreinigung und Entsorgung sowie Einsatzmittel) steigen pro Fest von Fr. 525'000 auf 1'845'000.— an. Den Grünen und der AL sind die traditionellen Flugshows am "Züri Fäscht" ein Dorn im Auge. Sie versuchten erfolglos, im Gemeinderat die Flugshows zu verbieten, indem sie von Unfällen im Ausland sprachen oder die Sicherheit bemühten und was bei ihnen nie fehlen darf der CO2 Ausstoss. Roger Bartholdi SVP erklärte überzeugend, dass Untersuchungen gezeigt hätten, dass an diesem Wochenende sogar weniger CO2 produziert wird, weil die Leute ans "Züri Fäscht" kommen und nicht mit dem Auto wegfahren. Dann kam das Argument, dass die Stadtbevölkerung wachse und es damit mehr Abfall und Beeinträchtigungen der Grünanlagen am See gebe. Ja, das stimmt. Es sind aber auch die linken Parteien, die diese Massenzuwanderung in unser Land und unsere Stadt seit Jahren begrüssen. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Wie so oft in diesem Gemeinderat hat der Realitätssinn der Linken nur ganz selten temporäre Lichtblicke.

Ein AL und ein Grüner Gemeinderat haben im Dezember 2018 einen Beschlussantrag (2018/476) eingereicht mit dem Ziel, dass sich der Stadtrat dafür einsetzt, dass auf das Seilbahnprojekt "Züri Bahn", ein Geschenk der Kantonalbank zum zu ihrem 150-jährigen Jubiläum, verzichtet wird. Die beiden Gemeinderäte fordern dreist, dass die Kantonalbank ein anderes Geschenk machen soll, nämlich eine innovative, dauernde und nachhaltige Schiffsverbindung zwischen den beiden Seeufern. Sie begründen ihr Anliegen mit der fehlenden Innovation, der beschränkten Betriebszeit von fünf Jahren, den hohen Kosten, vermehrtem Verkehrsaufkommen in den betroffenen Quartieren, ökologischen Gründen und dass die "Züri Bahn" eine reine Touristenattraktion sei und nicht in den öffentlichen Verkehr eingebunden werde. Die beiden filigranen Stützen, der geplanten "Züri Bahn" und die rezyklierbaren Folien, mit denen die Stationen überzogen werden, sind äusserst innovativ, dies im Gegensatz zum Rosthaufen Hafenkran. Dass der Tourismus für Zürich auch eine wirtschaftliche Bedeutung hat, interessiert die beiden wirtschaftsfeindlichen Parteien nicht. Ökologisch sei das Projekt auch nicht, weil der Seegrund und die Seeufer mit den Grünanlagen beschädigt werde. Im gleichen Beschlussantrag fordern die Linken aber eine dauernde Schiffsverbindung, wofür auch an beiden Ufern erhebliche Bauarbeiten nötig sind. Völlig absurd ist die Behauptung, dass die Seilbahn mit zwei gespannten Drahtseiten den Blick in die Alpen versperren würde, so die Ausführungen von Stefan Urech SVP. Die linken Verhinderer und Spassbremsen im Gemeinderat haben gewonnen, der Beschlussantrag kam durch.