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Wieder 213 Mio Franken mehr Schulden und Autofreie Siedlung

Aus dem Gemeinderat

Peter Schick, Vizefraktionschef, Gemeinderat SVP Zürich 11 Peter Schick, Vizefraktionschef, Gemeinderat SVP Zürich 11
Gestern wurde im Gemeinderat wieder einmal mit der grossen Kelle angerichtet. Für die kommunale Wohnsiedlung Leutschenbach wurden 213 Mio. Ausgaben bewilligt. Private Investoren gehen wieder einmal leer aus.

In der Weisung 2018/273 neue kommunale Wohnsiedlung "Leutschenach" Quartier Seebach beantrag der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von über 213 Mio. Franken. Dieser beinhaltet 369 gemeinnützige Wohnungen, Räume für Gewerbe- und Dienstleistungen sowie vier Kindergärten. Für all diese Wohnungen sind nur 127 Parkplätze geplant. Die SVP ausnahmsweise zusammen mit der FDP, reichten einen Rückweisungsantrag ein. Die Chancen waren gleich Null im links- grünen Gemeinderatsknäuel. Private Investoren, wurden einmal mehr auch bei diesem Projekt, ganz klar aussen vor gelassen. Gemäss Götzl (SVP) baut die Stadt rund 20 bis 40 Prozent teurer, damit sie ihre jeweiligen Partikularinteressen und Maximalforderungen hineinpacken kann. Dies im Wissen, am Ende nicht selber dafür bezahlen zu müssen. Weiter sagt Götzl (SVP) dies sei ein Raubzug auf die kommenden Generationen und in Anbetracht der heutigen Nullzinspolitik verantwortungslos.

Private bleiben aussen vor
Das Land besteht aus drei Parzellen, total 21 500 Quadratmeter. Die Stadt versäumt es zum xten Mal, andere Wege zu gehen. Lieber baut sie selber, übermässig teuer, zu Lasten der Steuerzahler. Das Land hätte im Baurecht an private Investoren vergeben werden können. Das Projekt wäre sicher kosteneffizienter zu stehen gekommen. Es wären sicherlich andere private Unternehmen oder Pensionskassen interessiert gewesen. Ein fader Beigeschmack bleibt. In der unmittelbaren Umgebung wurden die Einfamilienhausbesitzerinnen und Besitzer, sowie Gartenbetreiber nur vage involviert. Fragwürdige Kommunikation mit unzufrieden zukünftigen Nachbarn. Ignoranz lässt grüssen. Hauptsache, die Stadt setzt ihre persönliche Ideologie um.

Grüne Vorstösse
In zwei Begleitpostulaten zum Geschäft "Leutschenbach" fordern sie folgende Umsetzung: Im Ersten Verzicht auf eines der Innengebäude (Souq Häuser) für mehr Grünraum. Im Zweiten kommt es noch besser. Nach Verzicht auf eines der Gebäude, möchten sie, das die restlichen Gebäude (Souq Häuser) alle mit Steildächern gebaut werden, um diese zusätzlich begrünen zu können. Kostenpunkt weite über 360 000 Franken. Wohlgemerkt. Die Flachdächer werden bereits begrünt. Die Grünen sind von ihrer Sache überzeugt, dass ihre Anliegen funktionieren. So nach dem Motto, nicht mein Geld, wir geben es aus. Ein gutes Beispiel, weshalb die rot- grünen Parteien nicht von Verdichtung und Zuwanderung sprechen. Sobald Grünraum geschaffen wird, ist das schlechte Gewissen beruhigt und die Verdichtung kein Thema mehr. Kurz formuliert. Die rot- grünen Politiker predigen Wasser und trinken Wein!
Die SVP lehnte beide Postulate folgerichtig ab. Etwas weniger verdichten erhält den geforderten Grünraum auch.

Autoarme Siedlung
Zu guter Letzt wurde noch über die Erhöhung eines Projektierungskredits von 7.5 Mio. Franken auf 8.3 Mio. Franken debattiert. Auch wenn die Erhöhung nur 800 000 Franken beträgt, hat es diese in sich. Die Wohnsiedlung Salzweg soll aufgrund gravierender Mängel infolge Fertigelementbauweise und der nicht mehr zeitgemässen Wohnungsgrössen durch einen Neubau ersetzt werden. Den Renovierungsbedarf stellt die SVP nicht in Frage. Wir anerkennen, dass mittelfristig ein Neubau unabdingbar sein wird. Es ist vorgesehen, eine autoarme Wohnsiedlung zu erstellen. Eine Vorstudie zum Mobilitätskonzept zeigt auf, dass die Unterschreitung des Minimalbedarfs an Parkplätzen für die Bewohnerschaft nach PPV 2010 um 50 bis 75 Prozent vorhanden ist.
Die vom Stadtrat anvisierte Parkplatzsituation, welche gar die Vorgaben einer autoarmen Siedlung unterschreitet, lehnt die SVP konsequent ab. Die linke Ideologie scheint abermals zu heissen, wenn man den ungewollten motorisierten Verkehr nicht deregulieren kann, dann werden alle Register gezogen, um die Autofahrer fern zu halten. Egal, ob Gewerbe, Taxis oder E- Autos.
In Zürich sind Autos nicht erwünscht.