Auf dem Holzweg, mit Betonmischer und ausgeliehener Kohle

Martin Götzl, Gemeinderat SVP Zürich 11 Martin Götzl, Gemeinderat SVP Zürich 11
Die 10 Mio. Schweiz naht. Sie alle wissen, jeden Monat wird in der Schweiz eine Fläche von einem Pfäffikersee überbaut. Das sind jeden Tag mehrere Fussballfeldflächen. Die Linken nennen es dann dechiffriert Wohnungsnot und Mietpreiswucher. Wir benennen es realgetreu, Zuwanderung!

Stadt Zürich, der staatliche Betonmischer
Geplant ist die Verbetonierung von Leutschenbach. Und zahlreiche, weitere Stadtzürcherische Grossprojekte warten in der Pipeline. Das unnatürliche Wachstum mit einem pfefferscharfen Ettikettenschwindel. Ein linker Holzweg mit dem Stadtzürcher Betonmischer!

Die Ettikette der Zuwanderung
Die wahre Ettikette trägt den Namen der Zuwanderung, soll nach einem souveränen Volksentscheid von 2014 wieder selbstbestimmt gesteuert werden. Dies wird jedoch von den Anderen (alle ausser der Volkspartei) bundesverfassungswidrig ignoriert.
Einige, nicht abschliessende Folgen für Bürgerinnen und Bürger: Randvolle Züge. Auch ältere Menschen ohne Sitzmöglichkeit. Verstopfte Strassen und Schleichverkehr in Quartieren. Überfüllte Multikulti-Schulhäuser mit Container - Provisorien. Mehrstündige Wartezeiten in Spitälern. Exponentiell, ansteigende Mietpreise. Sanierungsbedürftige Sozialwerke. Leersaugende Krankenkassenprämien. Schwindende Grünflächen. Die schwindelerregende Horizontansicht von Bau - Kranen. Und ratternde Betonmischer, welche der Wohnungsnachfrage der Zugewanderten Abhilfe schaffen sollen.

Grossprojekt Leutschenbach
Nun will die Stadt Zürich im Leutschenbach mit der grossen Kelle anrichten. Kosten für die Steuerzahlenden: 213.2 Millionen Franken. 369 Wohnungen, einschliesslich 11 Wohnateliers, 9 Grosswohnungen, vier Kindergärten, Betreuung, usw. 11 000 bis 12 000 neue Stadtbewohner sollen in der neuen Überbauung ihr staatlich, finanziertes Zuhause finden.

Staatliche Klientel - Bedienung
Gebaut wird natürlich klientelgerecht: Autoarme Siedlung. Sehr geringe Anzahl Parkfläche, diese Flächen werden für 36 platzintensive Carco- Veloabstellplätze benötigt. Auch Musikzimmer. Reichhaltig und nobel deren zwölf. Eine Verbetonierung mit einem staatlich, geförderten «Sillicon-Valley» - Touch für Musizierende. Nebst den Erstellungskosten von Fr. 213.2 Mio. werden auch stattliche Betriebskosten fällig. Bspw. Betreuung, für kinderreiche Doppelverdiener - Familien. Es sind 6 Betreuungsangestellte vor Ort. Kosten pro Monat / 720 000.-. Ein Dank an die bereitwilligen Steuerzahlenden.

Plattwalzen von Schrebergärten und ungehörte Anwohnende
Nahestehende Einfamilienhausbesitzer/-innen und Gartenbetreiber wurde nur vage involviert und ernst genommen. Sie verübten viel Widerstand und Unverständnis für dieses Bau-Grossprojekt. Die Stimmen verhallten am Gemäuer vom Stadthaus.

Unverständnis der SVP
Die SVP hat den Rückweisungsantrag gestellt und ausformuliert, der Stadtrat soll mit einem Denkzettel über die Bücher. Über Bücher der Nachhaltigkeit!
Wenn wirklich nachweislich notwendig, soll die Stadt, anstatt selber zu bauen, das Baurecht für die neue Wohnsiedlung öffentlich ausschreiben und mit den erwünschten Kriterien vergeben. Die geplante Arealüberbauung soll nicht mit einer weiteren Verschuldung der Stadt realisiert werden. Der Stadtrat nimmt für 2019 975 Mio. Darlehen und Anleihen auf, um solche Grossprojekte überhaupt finanzieren zu können. Dies ist ein Raubzug auf die kommenden Generationen und in Anbetracht der heutigen Nullzinspolitik verantwortungslos. Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.

Alternative der Vernunft, sofern Bedarf nachgewiesen
Stattdessen sollen private Investoren, etwa Pensionskassen, zum Zug kommen. Diese verfügen über randvolle Kassen und können im Inland dieses Geld derzeit kaum gewinnbringend anlegen.
Mit dem Erwerb des Baurechtes könnte ein solcher Investor die Wohnsiedlung kapitalisieren, ohne dass sich die Stadt weiter verschulden muss. Es geht darum, eine "unverantwortbare Finanz- und Wachstumspolitik" zu verhindern, welche bei steigenden Zinsen eine enorme Herausforderung und für kommende Generationen enorme Altlasten darstellen wird.
Private Baurealisierer werden eine solche Wohnsiedlung günstiger bauen könnten als die Stadt, ohne dass die Mieten teurer werden. Zitat Markus Mettler, CEO der Halter AG, einer grössten Bau- und Immobilienfirmen der Schweiz. “Die Stadt baut viel zu teuer”. «Wir würden dieses Projekt für 120 Millionen Franken realisieren.» Laut Mettler entwickelt, plant und baut die öffentliche Hand zwanzig bis vierzig Prozent teurer, als dies für die primär anvisierte Funktion nötig wäre - weil Politiker, Ämter und ihnen nahestehende Organisationen in ein Projekt ihre jeweiligen Partikularinteressen und Maximalforderungen hineinpackten. Dies im Wissen, am Ende nicht selbst dafür bezahlen zu müssen.

Nachhaltige Lösung
Die SVP lehnt dieses Projekt mit dem Rückweisungsantrag stringent und entschieden ab. Höchste Zeit darüber nachzudenken und diesem nicht nachhaltigen Treiben einen Riegel zu schieben.
Die Zeit ist reif. Überreif. Ein JA für die SVP-Begrenzungsinitiative wird viele Herausforderungen, Probleme und Auswüchse lösen und zu einer Selbstbestimmung und Nachhaltigkeit zurückführen. Meine Heimat – unsere Schweiz.