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Das Ende des Pfauensaals

Stefan Urech, Gemeinderat SVP Zürich 4+5 Stefan Urech, Gemeinderat SVP Zürich 4+5
Die SP-Fraktion im Zürcher Gemeinderat will die Zerstörung des Pfauensaals nun doch wieder als Möglichkeit in Betracht ziehen und dem Stadtrat diesbezüglich entgegenkommen. Die SVP hält dagegen.

Es ist leider so, dass das Zürcher Schauspielhaus in letzter Zeit in diversen Inszenierungen die SVP, deren Wähler und Anliegen nicht nur explizit kritisiert und dämonisiert sondern oft auch verhöhnt hat. Nichtdestotrotz setzt sich unsere Partei vehement für den integralen Erhalt des historischen Pfauensaals in diesem Gebäude ein.

Am 24. Oktober 2018 haben die beiden Motionäre Edi Guggenheim (AL) und Stefan Urech (SVP) einen entsprechenden Vorstoss eingereicht. Am 31. Oktober 2018 beantragte Stefan Urech die Dringlichkeitserklärung, die am 7. November 2018 von 116 Ratsmitgliedern unterstützt und überwiesen wurde. Wie nicht anders zu erwarten war, hat der Stadtrat am 5. Dezember 2018 seine Ablehnung gegenüber der anstehenden Motion kundgetan. Die SP-Fraktion eilte darauf ihren Stadträten mit einem Textänderungsvorschlag zu Hilfe, welcher das Anliegen nicht mehr zwingend umsetzen möchte. Darin öffnet man dem Stadtrat eine Hintertür, durch die er seine Modernisierungsabsichten, die auf eine Zerstörung des Pfauensaals hinauslaufen, doch noch umsetzen kann.

Angesichts der erdrückenden Macht der SP im Gemeinrat, die jederzeit ihre Muskeln spiele lassen und den Tarif durchgeben kann, stand der Erstmotionär Edi Guggenheim unter Druck, der abgeschwächten Motion zuzustimmen. Die SVP-Fraktion konnte der durch die SP abgeschwächte Motion nicht mehr zustimmen. Die SVP will die Pfauenbühne, die während der Nazizeit die einzige freie Bühne im deutschsprachigen Raum war, als Zeitzeugen erhalten und fordert eine sanfte, zweckmässige Sanierung, die auch die Kosten im Auge behält.