Einladung zur General-Versammlung

Donnerstag, 23. Mai 2019

Einladung

Orchestrierter Suizidversuch

«Unter der Tarnkappe des angeblichen Klimaschutzes lauert ein organisierter Selbstmord der industriellen Gesellschaft».

Martin Götzl, Gemeinderat SVP Zürich 11 Martin Götzl, Gemeinderat SVP Zürich 11
Die Gemeinderatsmehrheit fordert bis 2030 einen CO2-Ausstoss von netto Null. Wer nun denkt, dass die Initianten (SP, Grüne, AL, GLP) vorschlagen, wie dies erreicht werden soll, irrt sich. Ideen und Massnahmen sind in ihrem Vorstoss nicht zu finden. Ganz nach dem Motto «Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass».

«Brot & Spiele», das Versprechen
Ein orchestriertes Versprechen einer Utopie, fernab der Realität; Werden nun Flugreisen verboten? Wird die Wohnungstemperatur auf 15 Grad plafoniert? Eine Konsumsteuer für Kaffee, Bananen und dergleichen? Lenkungsbesteuerung für das Duschen? Ein Garaus für Badewanne und öffentliche Bäder? Skifahren, subito verboten? Diese Liste liesse sich beliebig verlängern. Die CO2-Radikalforderung wird drastische Einschränkungen mit sich bringen, aber welche? Das sollen die CO2-Heilsbringer ehrlich sagen! Spannend wird die erste Sachvorlage mit einschneidenden Konsequenzen, welche dem Souverän zur Abstimmung vorgelegt wird. Es wird sich zeigen, dass sich die Gesellschaft nicht «den Ast absägt, auf dem wir alle sitzen».

Null CO2 bis 2030, eine Utopie
Gefordert ist eine Rückkehr zu Sachlichkeit und Besinnung auf wissenschaftliche Nüchternheit und Fakten. Jede/-r Zürcher/-in verursacht über 5 Tonnen CO2/Jahr. Nahezu die Hälfte davon entsteht durch das Heizen. Und, auch jede Hauskatze verursacht fleischfressend rund 2,2 Tonnen CO2/Jahr.

Alibi des getarnten Klimaschutzes
Kein Mensch ist gegen vernünftigen Klima- und Umweltschutz, jedenfalls kenne ich keinen solchen Spezies. Eine Tatsache ist, ein Ausstieg aus der fossilen Energie (sowie Kernkraft) bedeutet; Untergang der industriellen Zivilisation, Massenarmut, Rückfall in die Klassengesellschaft, soziale Unruhen (Gelbwesten) bis hin zu Bürgerkrieg und Millionen Toten durch weltweiten Stromausfall. Nun, was heute unter dem Alibi, unter der Tarnkappe eines angeblichen Klimaschutzes stattfindet, dass ist der «organisierte Selbstmord der industriellen Gesellschaft», so das Zitat eines renommierten Forschers. Gangbare Lösungsrezepte sind bessere Technologien, Forschung und Selbstverantwortung, nicht Verbote!

Ein Weg der Vernunft
Die Schweiz ist auf dem richtigen Weg, konnte seit 1990 das CO2 stets reduzieren, trotz Zuwanderungswachstum. Die Volkspartei will einen Stopp vom Regulierungs- und Verbotswahn. Bereits heute, ein engmaschiges Netz an Umweltgesetzen und -vorschriften. Probleme der Vergangenheit, wie bspw. Deponien, werden mit modernster Technik eliminiert. Wir unterstützen Massnahmen, die zu Effizienzsteigerungen und technischen Fortschritt führen. Wie bspw. von der Ineffizienz der Glühlampe zur Effizienz der LED. Die Unterstützung von lokalen, landwirtschaftlichen Produkten, wer weiterdenkt – kauft näher ein! Ein individueller Verzicht chinesischer Billig-Importe steht jedem zu, ein hochwirksamer Beitrag zur globalen Reduktion von CO2. Einen Stadtzürcher Alleingang, der unseren Wohlstand gefährdet, für den Mittelstand nicht mehr finanziell tragbar ist, lehnen wir konsequent ab.