Parolen

zur Volksabstimmung vom
1. September 2019

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Für Pragmatismus, gegen Höhenwahn

Fraktionserklärung

Maria del Carmen Señoránl, Gemeinderätin SVP Zürich 1+2 Maria del Carmen Señoránl, Gemeinderätin SVP Zürich 1+2
Bezüglich der Teilrevision BZO Hochschulgebiet gilt es für die SVP, die Anliegen der Bevölkerung so gut wie möglich zu vertreten. Der Denkmalschutz muss pragmatisch angegangen und die Höhe der Gebäude limitiert werden.

Beim Milliardenprojekt Hochschulgebiet haben der Bund und der Kanton den Takt angegeben. Die Stadt ist lediglich "Passagier" im Projekt. Aufgrund des Baurekursgerichts sind drei Gestaltungspläne aufgehoben worden und der Antrag erteilt worden, die Bau- und Zonenordnung (BZO) zuerst zu erstellen. Die SVP hat in der Hochbaukommission ihre Anliegen eingebracht, mit dem Ziel den kleinen politischen Spielraum so gut wie möglich zu nutzen.

Reduzierte Gebäudehöhe
Die SVP setzt sich für eine reduzierte Gebäudehöhe ein und stellt den Antrag einer abgestuften Zonierung, welche gigantische Bauten verringert und ein harmonisches Stadtbild sicherstellt. Im Hochschulgebiet Zürich-Zentrum soll eine maximale Höhenkote von 485 anstelle von 512 m ü. M. gelten. Mit der von SVP, Grünen und AL geforderten abgestuften Zonierung, soll das Projekt den Interessen der Bevölkerung entsprechen.

Mehr Gestaltungsfreiheit dank SVP-Antrag
Die SVP stellt den folgenden Antrag: "Der Stadtrat wird beauftragt, die zuständige Direktion des Kantons Zürich aufzufordern, die notwendigen Vorbereitungen zu treffen und die definitive Nichtunterschutzstellung des «Häfeli Moser Steiger»-Baus (Hauptgebäude Universitätsspital) zu verfügen". Nur so ist es möglich, zukunftsorientiert und ohne unnötige Mehrkosten weiter zu planen. Zur Freude der SVP unterstützen sämtliche in der Kommission vertretenen Parteien unseren Antrag. Wir fordern den Kanton und den Heimatschutz auf, diesen Entscheid zu akzeptieren und umzusetzen. Der Regierungsrat darf sich keinesfalls vor allfälligen Rekursen oder "Erpressungen" einschüchtern lassen.