Massive Beeinträchtigung für Individualverkehr und Gewerbe

Schikanöses Verkehrsregime am Heimplatz

Stephan Iten, Gemeinderat SVP Zürich 11 Stephan Iten, Gemeinderat SVP Zürich 11
Seit 2012 fordert der links-grüne Gemeinderat ein verkehrsplanerisch verbessertes und gestalterisch überzeugendes Projekt für den Heimplatz. Heute präsentiert der Stadtrat eine Lösung mit massiven Einschränkungen für den Individualverkehr.

Nachdem alt Stadträtin Ruth Genner und Stadtrat Filippo Leutenegger sich zeit- und kostenintensiv damit befassten, beide aber kein überzeugendes Projekt für den Heimplatz präsentieren konnten, beantragte der links-grüne Gemeinderat, zur Lösungsfindung einen Studienauftrag zu vergeben.

Als der heutige Tiefbauvorsteher Richard Wolff für die Ausarbeitung des Siegerprojekts eine Fristverlängerung beantragte, versprach er im Gemeinderat, dass ein sehr gutes Projekt vorliege, das für sämtliche Verkehrsträger eine ideale Lösung vorsehe.

Präsentiert wird aber jetzt ein Projekt, das keinesfalls sämtliche Verkehrsträger ideal berücksichtigt. Um sechs durchgehende Velowege zu realisieren, werden die Kapazitäten des motorisierten Individualverkehrs beschränkt, und zwar mit dem Bauen von Kaphaltestellen, durch Mischverkehr und durch den Abbau von Spuren und Abbiege-Möglichkeiten.

Alle diese Massnahmen werden automatisch zu Umfahrungen und Staus führen. Neben den unnötigen Emissionen, die durch diese Beschränkungen bewirkt werden, wird die Mobilität des Gewerbes massiv beeinträchtigt. Durch sieben aufgehobene Abbiege-Beziehungen wird der Individualverkehr teilweise bis zum Bellevueplatz geleitet, der wegen dem Spurabbau beim Sechseläutenplatz schon heute völlig überlastet ist. Dies alles verursacht für den Individualverkehr unnötig verlängerte Fahrzeiten. Als bittere Pille muss auch noch die definitive Aufhebung von 20 Parkplätzen geschluckt werden.

Die SVP verurteilt den massiven Eingriff in das Strassennetz am Heimplatz aufs schärfste. Dieses Projekt dient erklärtermassen dem einzigen Zweck, den Individualverkehr intensiv zu schikanieren und das Auto aus der Stadt zu vertreiben.
Dagegen wird sich die SVP konsequent zur Wehr setzen!