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Termine der Standaktionen in allen Zürcher Stadtkreisen

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Sommernacht-Apéro

SVP an der Seebacher Dorf-Chilbi

Platz schaffen für Verkehr und Verkehrsfluss gewährleisten

Stephan Iten, Gemeinderat SVP Zürich 11 Stephan Iten, Gemeinderat SVP Zürich 11
Zurzeit ist der Stadtrat fleissig damit beschäftigt, mit allen Mitteln den motorisierten Individualverkehr einzuschränken. Sei das mit unnötigen Kap-Haltestellen bei Tram und Bus, Spurabbau für überdimensionierte Velowege und Velorouten, Temporeduktionen auf Durchgangs- und Hauptverkehrsachsen usw. Die Liste ist lang. Dabei wird vor allem der Gewerbeverkehr behindert, der seinen Aufgaben immer schwerer nachkommen kann, was die Aufträge enorm verteuert – schlussendlich zum Nachteil der Kunden. Für Gewerbetreibende ist es existenziell wichtig, dass sie auf direktem Weg zu den Auftragsorten finden. Ebenso muss der Abfluss dieses Verkehrs gewährleistet sein. Nichts produziert mehr Emissionen, Feinstaub und CO2 als Suchverkehr, stockender Verkehr und Stau.

Um den Verkehrsfluss zu gewährleisten, fordert die SVP, dass der Stadtrat auf Kap-Haltestellen verzichtet. Kap-Haltestellen sind für den Stadtrat ein Instrument für unnötigen Spurabbau. Die kürzlich erbaute Kap-Haltestelle «Kronenstrasse» und die geplante Kap-Haltestelle «Morgental» zeigen genau das Problem auf. Wo ursprünglich genügend Platz für den öffentlichen- und den motorisierten Individualverkehr war, wird dem Individualverkehr grundlos seine Spur weggenommen. Ausserdem stellen Kapp-Haltestellen für Velofahrer und Fussgänger ein erhebliches Unfallrisiko dar.

Wir fordern den Stadtrat auf, keine weiteren Temporeduktionen auf Durchgangs- und Hauptverkehrsachsen zu beschliessen und sämtliche Temporeduktionen auf diesen Achsen wieder rückgängig zu machen. Die Temporeduktionen tragen erheblich zu einem schlechten Verkehrsfluss bei. Zudem verletzen viele Tempo 30-Zonen und -Strecken den vom Volk angenommenen Gegenvorschlag der Anti-Stau-Initiative.

Wir fordern den Stadtrat auf, mehr so genannte «Grüne Wellen» auf Haupteinfalls- und Ausfallsachsen einzurichten, weil dadurch der Verkehrsfluss erhöht wird. So kann gewährleistet werden, dass das Ziel schneller erreicht wird und der Verkehr wieder aus der Stadt abfliesst. Unnötige Wartezeiten kosten Geld und produzieren ebenfalls unnötig Emissionen, Feinstaub und CO2.

Ein reibungsloser Verkehrsfluss ist entscheidend für einen nachhaltig erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Staus und stockender Verkehr verursachen die mehrmals erwähnten Emissionen und volkswirtschaftliche Kosten, die zulasten des Gewerbes oder des Konsumenten gehen. Zusätzliche Kosten fallen auf jeden Fall an!

Immer mehr Verkehrsträger müssen sich den knappen Platz in der Stadt teilen. Der Stadtrat wurde von sämtlichen Parteien beauftragt, Mischverkehrsflächen auf Fussgängerzonen aufzuheben. Auch ein Gutachten hat bestätigt, dass diese nicht legitim sind. Zudem wird bis 2040 mit zusätzlichen 100'000 Personen gerechnet. Nicht alle werden mit dem Zug, Tram, Bus oder Velo kommen. So wird der sonst schon knappe Strassenraum noch knapper. Die rotgrüne Regierung setzt aber nur noch auf den öffentlichen Verkehr, der – schon heute überlastet ist – und das Velo. Dabei lässt er ausser Acht, dass das Gewerbe weder mit dem öffentlichen Verkehr, noch mit dem Velo seine Aufträge ausüben kann.

In der wachsenden Stadt Zürich sollen sämtliche Mobilitätsbedürfnisse der Einwohnerschaft, des Gewerbes und der Wirtschaft befriedigt werden.   Wir fordern daher vom Stadtrat, dass er prüfen soll, wo und für welche Verkehrsträger eine unterirdische Verkehrsführung möglich ist. Der Stadtrat soll uns aufzeigen, an welchen Orten das möglich ist, und dafür eine Kostenschätzung in einem Bericht darlegen. Denn so kann oberirdisch mehr Raum geschaffen werden, was auch zu mehr Sicherheit führt.

Ein grosses Problem ist auch der Durchgangsverkehr. Mit dem im kantonalen Richtplan eingetragenen Stadttunnel könnte die Bevölkerung der Stadt Zürich von diesem Verkehr entlastet werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen würde. Wir fordern deshalb vom Stadtrat, in Zusammenarbeit mit dem Kanton und dem Bund, dieses Projekt voranzu- treiben und zu realisieren, zumindest die Verbindung Allmend/Brunau - Milchbuck. So können wir auch das städtische Strassennetz entlasten, das ebenfalls der Sicherheit zugutekommt.

Die Stadt Zürich soll nicht einseitig und ideologisch in die Zukunft entwickelt werden, sondern sie muss sich dynamisch entwickeln können.