Erpressung von Links

Bruno Sidler, Parteisekretär SVP Stadt Zürich Bruno Sidler, Parteisekretär SVP Stadt Zürich
Zurzeit regiert König Fussball in dieser Stadt, zumindest noch bis zur Abstimmung vom 22. September 2013 über das neue Fussballstadion. Befürworter und Gegner pirschen mit ihren nach Selbsteinschätzung unschlagbaren Argumenten durch die Stadt und buhlen um Unterstützung. Hier soll nicht ein Fussball fachlicher Diskurs vom Zaun gerissen werden, dies überlassen wir gerne den aber tausenden von Fachleuten.

An der vorliegenden Stadionweisung muss ein Aspekt ins öffentliche Bewusstsein gezerrt werden, der nicht anders als linke Erpressung benannt werden kann. Das Hardturm-Projekt war eigentlich vor Jahren gut aufgegleist mit privaten Investoren und mit einer wirtschaftlichen Mantel-Nutzung. Es waren gemischte Akteure aus ausschliesslich linken Kreisen, die dieses Projekt auf dem Instanzenweg bodigten. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo die öffentliche Hand mit Steuergeldern für ein neues Stadion gerade stehen muss. Und dazu rufen die Linken natürlich hurra und stimmen lautstark Ja. Getreu nach dem Sozialisten-Motto "Immer mehr Staat und weniger Eigenverantwortung". Das erpresserische Element an dieser Vorlage ist die Tatsache, dass auf Druck von Links neben dem Stadion eine städtische Wohnsiedlung errichtet werden muss. Diese Nonprofit-Mantelnutzung für die eigene Klientel ist natürlich dem linken Lager höchst genehm. Damit wird so nebenbei der Anteil des subventionierten Wohnungsbaus in dieser Stadt gesteigert. Zurzeit ist dieser Anteil ungefähr bei 25 Prozent. Die SVP ist der Meinung, das sei mehr als genug. Das System des privaten marktwirtschaftlichen Wohnungsbaus funktioniert gut und soll nicht durch zu viel staatliches Engagement torpediert werden. Zum Glück kommen das Stadion und der Wohnungsbau separat zur Abstimmung. So können Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem deutlichen Nein dem von Links erpressten subventionierten Wohnbauprojekt eine deutliche Abfuhr erteilen, ohne dadurch das Stadionprojekt zu gefährden.

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