Groteske Machenschaften einer städtischen Arbeitsgruppe

Fraktionserklärung

Mauro Tuena, Fraktionschef SVP Zürich 10 Mauro Tuena, Fraktionschef SVP Zürich 10
Zuerst Betontische und Betonbänke, gefertigt mit mexikanischem Leichenwasser, dann ein alter, rostiger Hafenkran, und jetzt verrostete Velorahmen und verbeulte Veloräder, platziert an den Rändern unserer Strassen: Solches lässt das städtische Tiefbau- und Entsorgungsdepartement mit seiner Arbeitsgruppe KiöR (Kunst im öffentlichen Raum) - von den Steuerzahlenden unserer Stadt mit mehreren Hunderttausenfranken finanziert - unter dem Begriff Kunst an mehreren Standorten in Zürich aufstellen. Solche Aktionen unter den Begriff Kunst einzuordnen, scheint geradezu grotesk. Das gleiche Departement hat schon genug Probleme mit herrenlosen herumliegenden Velos und Veloteilen. Täglich müssen Mitarbeitende von Entsorgung und Recyclin Zürich (ERZ) unzählig illegal entsorgte Veloteile einsammeln und auf Kosten der Allgemeinheit entsorgen.

Man fragt sich, welche Aktionen in den Köpfen der KiöR-Mitarbeitenden als nächstes unter dem Begriff Kunst ausgeheckt werden. Sind es vielleicht volle, stinkende110 Liter Abfallsäcke, die an den Strassenrändern von Zürich aufgestapelt werden?

In Zeiten, in denen bereits laut über Steuerfusserhöhungen nachgedacht wird, in denen intensiv über rigorose Sparprogramme diskutiert wird, ist die Führung und Aufrechterhaltung einer solchen Arbeitsgruppe Namens KiöR innerhalb des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements geradezu ein Affront. Die SVP erwartet vom zuständigen Stadtrat, per Budget 2015 die Aufhebung dieser Arbeitsgruppe. Die SVP-Gemeinderatsfraktion wird ebenfalls einen entsprechenden Vorstoss einreichen.