Linke und ihre Lust auf Sch….-Kunst

Aus dem Gemeinderat

Dr. Daniel Regli, Gemeinderat SVP Zürich 11 Dr. Daniel Regli, Gemeinderat SVP Zürich 11
Ein Traktandum der letzten Ratssitzung vor Ostern war ein Postulat, welches die SVP-Fraktion im Juni 2016 eingereicht hatte (GR Nr. 2016/227). Es verlangt, dass der Stadtrat prüft, wie 80 Tonnen Fäkalien möglichst schnell aus dem Museum Löwenbräu entfernt werden können.

Das "Kunstwerk" war von Juni - September 2016 im Rahmen der grosszügig subventionierten Kunstausstellung Manifesta in den Hallen des Museums zu bestaunen. Natürlich pries der Kurator der Manifesta, Christian Jankowski, den arrangierten Kothaufen in höchsten Tönen: «Es ist ein fantastisches Kunstwerk. Wahnsinnig schön, es zu sehen. Alleine schon, wenn man bedenkt, was da für eine Energie drinsteckt. Es handelt sich um eine Monatsproduktion von Reststoffen der Einwohner Zürichs. Dieses Vordergründige, dass da Scheisse ausgestellt wird - Zürich ist ja eine wahnsinnig saubere Stadt - ist schon ein Spiel mit Extremen, ein hochirritierendes und verstörendes Werk. Aber auch ein Kreislauf, wenn man sich überlegt, wie viele tolle Gerichte davor gekocht worden sind. Und sich vorzustellen, dass die Zürcher zu einer Gesamtskulptur verarbeitet worden sind, das sprengt Grenzen, finde ich.» (Weltwoche Nr. 23.16, S. 82)

Zürcher sind Kake!
Den Zürchern unter die Nase halten, dass sie Kake sind, können subventionierte Pseudokünstler nur, weil die desaströse Kulturpolitik der Linken bis weit ins bürgerliche Lager hinein gestützt wird. FDP und CVP winken fast alles durch;  sei es noch so teuer oder noch so verkommen. Moralische Grenzen eines gesunden Menschenverstandes gibt es offensichtlich nur noch bei der SVP!
Dass die 68er-Revolutionäre 'Blut, Exkremente und Sperma' auf der Bühne als Non Plus Ultra verstanden, ist bekannt. Sie verachteten bürgerliche Konventionen zutiefst und wollten dies ausdrücken, indem sie auf der Bühne die Sau rauslassen. "Künstler" gerieten in echte Konkurrenz, welcher es vor versammeltem Publikum am abscheulichsten  treiben kann (z.B. die Wiener Aktionisten oder Frank Zappa). Wer früher in geschlossenen Abteilungen der Irrenanstalten weggeschlossen worden wäre, produzierte sich nun mit runtergelassener Hose vor den Augen der Weltöffentlichkeit.

Pissen auf den Bundesrat
Leider sitzen fäkalisierende 68er nach wie vor an Schlüsselstellen der Zürcher und der Schweizer Kultur. Unvergessen und vorderhand unbestraft bleibt Thomas Hirschhorns Fäkalattacke von 2004 auf den damaligen Bundesrat Christoph Blocher. Um seine Verachtung gegenüber dem SVP-Volkstribun auszudrücken, liess Hirschhorn im Schweizer Museum in Paris auf Blochers Fotografie pissen. Die Ausstellung des "Künstlers" war von Pro Helvetia mit Fr. 180 000 subventioniert worden.
2016 wird nun wohl als Exkrementaljahr in die Annalen der Schweizer Kunst eingehen. Nicht nur die Manifesta lockte das Publikum mit Fäkalkunst. Auch 100 Jahre Dada-Zürich beschritt diesen Weg. Im Landesmuseum wurde ein Duplikat des «grössten Kunstwerks des 20. Jahrhunderts» ausgestellt. So jedenfalls wurde das "Kunstwerk" von Dada-Kurator Juri Steiner gepriesen. Das "Werk" Marcel Duchamps ist ein signiertes Pissoir, dem im letzten Sommer im Landemuseum hofiert wurde. Bundesrat Alain Berset hatte die Dada-Ausstellung im Landesmuseum mit einem Festakt vor 2 000 geladenen Gästen eröffnet. Vielleicht hat mancher der «elitären» Gäste nach Betrachten des höchstkulturellen Pissoirs sein Sektglas dezent zur Seite gestellt. Man weiss ja nie, was einem da so serviert wird von durchgeknallten Kultur-Funktionären.
Natürlich outen sich weder die Stadtpräsidentin noch die Kulturpolitiker der anderen Parteien als Liebhaber von Fäkalkunst. Sie faseln etwas von Freiheit der Kunst und hüten sich tunlichst, zu erklären, warum sie es mit ihren Subventionen ermöglichen, dass auf der Bühne kopuliert, masturbiert und darmentleert wird. Wenigstens wir von der SVP können einmal mehr gerade heraus sagen, was wir denken: wir bedauern die tragische Kulturpolitik der politischen Mehrheit. Sie ist eine Schande für die Schweiz und höchst schädlich für Produzenten und Publikum!