Dauerndes Engagement ist Pflicht

Generalversammlung der SVP der Stadt Zürich

Generalversammlung der SVP der Stadt Zürich Generalversammlung der SVP der Stadt Zürich
Zahlreiche Mitglieder fanden sich im Seebacher Landhaus ein, obschon keine besonderen Geschäfte auf der Traktandenliste der Generalversammlung standen.

Präsident Mauro Tuena berichtete über sein erstes Jahr als Parteipräisdent, in dem sich die Partei vielfältig in verschiedenen Bereichen der Stadtzürcher Politik engagierte und einsetzte.
In unserer rot-grün dominierten Stadt ist es schwierig, mit bürgerlichen Positionen Abstimmungen zu gewinnen. Die Stadt Zürich wählt links, dennoch ist es wichtig, dass sich die SVP engagiert und für ihre Positionen kämpft und sich bei Volksabstimmungen vernehmen lässt. In verschiedenen Urnengängen waren klare Positionierungen erforderlich. Einmal stand der Kampf an für ein Nein zum Ausstieg aus der Kernenergie und für ein Nein zum Millionen verschlingenden Umbau des Kongresshauses und der Tonhalle. Ein weiteres wichtiges Engagement war nötig gegen die massive Erhöhung der Parkplatzgebühren. Positiv zu verzeichnen ist die Zustimmung zur "Eishockey- und Sportarena Zürich", die von der SVP unterstützt wurde.
Neben den Abstimmungen stehen aber laufend andere Brennpunkt-Themen im Fokus der Aktualität, zu denen die SVP über Medienmitteilungen und anderen Kanälen Stellung bezieht. So erforderten im Berichtsjahr Themen wie das besetzte Koch-Areal, der führungsschwache Sicherheitsvorsteher Richard Wolff, die starke Zunahme von illegal anwesenden Sans-Papiers, die Zunahme von unbewilligten Demonstrationen und immer wieder der unsorgfältige Umgang mit Steuergeldern Stellungnahmen der SVP. Selbst in einem gewöhnlichen Jahr ohne besondere Wahlen macht es sich die SVP zur Pflicht, die Anliegen und Positionen ihrer Wählerschaft aktiv und hörbar zu vertreten.
Im kommenden Jahr ist die Partei ganz besonders gefordert, weil 2018 das Wahljahr für die Erneuerung von Gemeinderat und Stadtrat ist. Entsprechende Vorbereitungen sind im Gang mit dem Ziel, bei den Wahlen ein möglichst gutes Resultat zu erzielen.
Die ordentlichen Traktanden der Generalversammlung konnten speditiv und einstimmig beschlossen werden. Als Revisoren wurden Roger Bartholdi und Hansruedi Bär gewählt, als Ersatzrevisor wurde Theo Hauri im Amt bestätigt.