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Die Linke entdeckt das Einheimische

Aus dem Gemeinderat

Walter Anken, Gemeinderat SVP Zürich 7+8 Walter Anken, Gemeinderat SVP Zürich 7+8
Einheimische Baumarten
Erstaunt hat mich die Wortwahl im Postulat von zwei SP Gemeinderäten, denen plötzlich das Einheimische so wichtig ist. Den beiden Postulaten ist es ein Anliegen, dass beim Neubau der Kriminalpolizei am Mühleweg die Umgebung nur mit einheimischen Baumarten bepflanzt wird. Sie nannten konkret den Spitz- und Feldahorn. Begründet wurde das Anliegen mit der Wichtigkeit von grosskronigen Bäumen, die für die Artenvielfalt sehr bedeutsam sind. Das aktuelle Bepflanzungskonzept im Neubauprojekt sieht Bepflanzungen mit Ahornarten aus Asien und dem Mittelmehrraum vor, die im Herbst knallbunte Blätter bekommen. Die Postulanten schreiben weiter, dass auch die beiden genannten einheimischen Baumarten im Herbst sehr bunt werden und vielen Insekten, Vögeln und Kleinsäugetieren einen wertvollen Lebensraum bieten, jedoch die standortfremden Bäume ökologisch praktisch wertlos seien. Plötzlich realisierte ich, warum diese Sätze wie Balsam für meine Seele sind. Ich wünschte mir, dass dieses einheimische Denken bei den Linken auch auf die Masseneinwanderung überschwappt. Samuel Balsiger SVP, der den Linken die Folgen der Masseneinwanderung immer wieder erklärt, freut sich über den "bäumigen" Sinneswandel.

Ausbildungszentrum Rohwiesen
Der Gemeinderat hat sich am letzten Mittwoch mit der Weisung Ausbildungszentrum Rohwiesen beschäftigt. Allein der Objektkredit von fast CHF 119 Mio. zeigt die Grösse dieses Projekts. Das Ausbildungszentrum Rohwiesen (AZR) wurde im Jahr 1973 für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Zivilschutzpflichtigen erstellt. Heute werden im AZR Feuerwehrkräfte, Rettungssanitäterinnen und -sanitäter, Angehörige des Zivilschutzes sowie Mitarbeitende der Stadtpolizei ausgebildet. Die Anlage ist nach mehr als 40 Jahren instandsetzungs-bedürftig. Das Hauptgebäude muss total renoviert werden. In einem Erweiterungsbau entstehen neue Ausbildungs- und Arbeitsräume und eine Turnhalle für das Schulhaus Auzelg. Die Ausbildung der "Blaulichtorganisationen" kann mit der Erweiterung zusammengefasst werden. Die Vorteile des neuen AZR liegen auf der Hand, können doch die Angehörigen von Rettungsdiensten, Feuerwehr, Zivilschutz und Polizei, sowie die Stäbe für die Bewältigung von Grossereignissen unter einem Dach geschult werden. Man kennt sich. Ein Vorteil, der gerade bei Ereignissen von entscheidender Bedeutung sein kann. Ein modernes und praxisorientiertes Ausbildungszentrum ist auch für junge Leute attraktiv und fördert das Interesse an diesen Berufen. Die SVP ist sich bewusst, welche Bedeutung die Sicherheit für die Menschen hat und stimmte dieser Weisung überzeugt zu, was auch der Gemeinderat tat.

Diversity Management
Den Vogel abgeschossen hat die AL Fraktion mit einem Postulat, das den Stadtrat beauftragt, dem Gemeinderat über die Umsetzung der personalpolitischen Ziele der Stadtpolizei Bericht zu erstatten. Im Bericht soll aufgezeigt werden, mit welchen Massnahmen der Frauenanteil der Mitarbeitenden, in Kaderpositionen und der Anteil der Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund erhöht werden kann. Ferner soll der Bericht auch aufzeigen, wie der Anteil anderer Minderheiten (z. B Trans-Menschen, homo- und bisexuelle Personen, Mitglieder einer minoritären Glaubensgemeinschaft, etc.) innerhalb des Sicherheitsdepartements ebenfalls gesteigert werden kann. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie die Linke tickt. Würden die Bürgerlichen einer Frauenquote zustimmen, dann gilt für die Linke sofort: "Ein Wunsch der in Erfüllung geht, hat augenblicklich Junge". Wir von der SVP tun gut daran, den Unsinn mit den Quoten konsequent zu bekämpfen. Derek Richter SVP wies darauf hin, dass diese Quoten die Polizei nur bei der Rekrutierung von neuem Personal behindern wird. Diese Argumentation viel auf der linken Seite auf steinigen Boden. Obwohl die SVP das Postulat einstimmig abgelehnt hat, wurde es wegen der SP, Grüne, AL und GLP an den Stadtrat überwiesen.