Einladung zur Delegierten-Versammlung

26. April 2018

Einladung
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Abgesang der Legislatur und Wühlen im Müll

Aus dem Gemeinderat

Dr. Bernhard Im Oberdorf, Gemeinderat SVP Zürich 12 Dr. Bernhard Im Oberdorf, Gemeinderat SVP Zürich 12
In der nächsten Legislatur ist nach den verlorenen Wahlen frieren angesagt, wenn auch - aber nicht nur - unter der dann allmächtigen 2000-Watt Dogmatik in Zürich kalt geduscht oder gestunken werden muss. Dann wird die Stadt während vier Jahren an die Wand gefahren.

Trostlose Vorlagen
Zur Erweiterung der Fernwärmeversorgung – welch ein hilfloser Versuch angesichts angesagten Frierens - legte der Stadtrat eine Vorlage vor, von der nur jene begeistert sind, die auf Gedeih und Verderb auf die Utopie der 2000 Watt Gesellschaft schwören. So lassen sich die beiden Votanten der SVP, Dubravko Sinovcic und Stefan Urech locker interpretieren. Natürlich wurde der «Mist» geführt und die 50 Millionen wurden fernverheizt.
Dies führt auch gleich zur nächsten Vorlage, bei welcher die SVP allein in der Opposition stand: Dabei ging es um das Logistikzentrum im Zentrum des städtischen Mülls; da wurde der Objektkredit im Kern des Unrates frohlockend erhöht: Der Inhalt der beiden trostlosen Weisungen sei auf der Müll-Kippe deponiert und muss hier nicht auch noch zum Langweilen der Leser wiedergegeben werden. Die Effekte der Entsorgung von Steuergeldern reichen.

Alle Macht dem Velo
Weiter ging es im gleichen Stil. Eine grüne Motion forderte eine kreditschaffende Weisung zur Erstellung von Gratis-Veloabstellplätzen beim Stadelhofen. Motionabel ist nur, was mindestens 2 Millionen kostet. Johannes Widmer von der SVP warf den Grünen und  insbesondere dem dort angesiedelten Chefideologen eine ideologische Forderung vor. Darüber hinaus ist das aber auch eine Ausgeburt des Velolobying, wie der Schreibende ergänzte: «Wohl werde auch noch einmal ein Kult-Künstler kommen und mit einem vergoldeten Velo-Schrotthaufen dem wüsten Treiben ein Denkmal setzen.» Natürlich wurde der Stadtrat mit der linken Mehrheit verpflichtet, diesen Schrott wie ein goldenes Kalb zu finanzieren.

Auf der autofeindlichen Müllhalde
Zum Glück war eine dringliche linke Interpellation nicht auch noch kreditfördernd, sondern einfach nur zeitraubend – den komplizierten Inhalt, der sowieso zu nichts führt, ersparen wir den Lesern ebenso wie eine inhaltliche Würdigung einer Motion aus derselben Küche zur Beteiligung der Stadt an der ZAV Recycling AG: auch das wird ein zweifelhafter über zwei Millionen «Spass».
Etwas mehr Brisanz hatte jenes grüne Postulat, das die Anzahl der Parkplätze auf Schularealen mit ZM-Pavillons oder Neubauten reduzieren will zugunsten von Freiraum für Schülerinnen und Schüler und zur Erarbeitung von Mobilitätskonzepten. Alles klar, was das soll? Genau: Ideologische Autofeindlichkeit pur.