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In den Stadtrat:
Susanne Brunner und Roger Bartholdi
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Fehlgeleitetes Toleranzverständnis fördert das Recht des Stärkeren im Sinne des Sozialdarwinismus

Koran-Verteilaktion von «Lies» soll in der Stadt Zürich verboten werden!

Roberto Bertozzi, Gemeinderat SVP Zürich 11 Roberto Bertozzi, Gemeinderat SVP Zürich 11
Mit einer persönlichen Erklärung im Zusammenhang mit der Koran-Verteilaktion «Lies!», hat Bernhard im Oberdorf (SVP) die Gemeinderatsdebatte eingeleitet und das einseitige Toleranzverständnis des Stadtrats von Zürich, insbesondere von Stadtrat Richard Wolff als Sicherheitsvorsteher, scharf kritisiert, weil Wolff eine Standaktion der Verteilaktion «Lies!», entgegen der Empfehlung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, bewilligt hat.

Bemerken möchte ich an dieser Stelle, dass Samuel Balsiger (SVP) in der Vergangenheit mehrere Vorstösse zur Koran-Verteilaktion «Lies!» eingereicht hat, um den Stadtrat auf die Problematik hinzuweisen, dass «Lies!», gemäss Sicherheitsexperten, mit ihrer Aktivität zur Rekrutierung und Radikalisierung von Personen beiträgt. Dies mit jihadistischen Aktivitäten und besonders im Zusammenhang mit der Terrororganisation «Islamischer Staat», die in der Vergangenheit mehrere Attentate mit vielen Todesopfer in Europa verübt hat.

Angesichts der Ausgangslage ist es für die SVP unverständlich, wie Sicherheitsvorsteher Richard Wolff, sekundiert von der Mehrheit der links-grünen Stadtregierung, sich über die Empfehlung der Sicherheitsexperten hinwegsetzt und die Koran-Verteilaktion «Lies!» unter dem Deckmantel der Religions- und Meinungsfreiheit bewilligt hat. Zur Religionsfreit kann gesagt, werden, dass jede Person, die sich mit dem Koran auseinandersetzen möchte, den Koran über eine Buchhandlung frei beziehen kann, weshalb die Religionsfreiheit weiterhin gewährleistet ist, auch wenn «Lies!» keine Standaktionen durchführen darf.  

Was die Argumentation der Meinungsfreiheit betrifft, so ist folgendes zu bemerken: Es ist nicht lange her, als Linke Chaoten, Stammkundschaft der links-grünen Stadtregierung, die Besucher anlässlich des 100-Jahre-Jubiläum der SVP daran hindern wollten, den Anass im Kongresshaus zu besuchen. Meinungsäusserungsfreiheit? Linke Sektierer und Fundamentalisten verpassen keine Gelegenheit, SVP-Vertreter unter Rassismus-Generalverdacht zu stellen, wenn sich diese zu Missständen im Zusammenhang mit Ausländern äussern. Meinungsäusserungsfreiheit? Weitere Beispiele könnte ich fortlaufend aufführen… In den meisten Fällen ist der Stadtrat weit und breit nicht zu sehen. Von einem verständnisvollen Statement zu Gunsten der SVP ganz zu schweigen!

Als Kontrast dazu setztet sich die Stadtregierung von Zürich, vertreten durch Sicherheitsvorsteher Richard Wolff, aktiv für die Freiheitsrechte von «Lies!» ein. Handelt es sich hier um Toleranz? Nein, hier handelt es sich um falsch verstandene Toleranz! Wohin führt diese fehlgeleitete Toleranz? Sie führt dazu, dass unsere freiheitlichen Werte von weniger toleranten Menschen mit Füssen getreten werden! Was ist die Folge davon? Sozialdarwinismus, wo sich der Stärkere und Frechere gegenüber dem Schwächeren ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzt. Das bedeutet folglich der Untergang unser Kultur! Diese Aussage mag im ersten Moment übertrieben wirken. Denkt man sie aber konsequent zu Ende, ist sie zutreffend!

Anlässlich meiner letzten Ratsberichtserstattung vom 03. März 2017 im «Zürcher Bote», habe ich bereits auf die fehlende Eignung von Stadtrat Richard Wolff als Sicherheitsvorsteher hingewiesen. Dies unter anderem aufgrund seiner mangelnden Menschenkenntnis und Vorurteile gegenüber der Polizei. Gleichzeitig habe ich empfohlen, dass der Gesamtstadtrat von Zürich Wolff ein anderes Departement zuteilen soll, wo Richard Wolff aufgrund seiner Persönlichkeit gute Leistungen erbringen könnte – im Gegensatz zu seinen Leistungen im Sicherheitsdepartement. Bis jetzt ist diesbezüglich nichts geschehen und das Resultat dieser Unterlassung kann jedermann nun feststellen! Wie viele weitere Fehleistungen müssen die Bürger der Stadt Zürich hinnehmen, bevor der Stadtrat handelt und seine Verantwortung den Bürgern und Steuerzahlern gegenüber wahrnimmt?