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Unüberwindbare Hürden zum Organisieren eines Festes

Fraktionserklärung

Mauro Tuena, Fraktionschef SVP Zürich 4+5 Mauro Tuena, Fraktionschef SVP Zürich 4+5
Einmal mehr «killt» die Stadt Zürich mit ihren immer komplizierteren und aufwendigeren Auflagen ein beliebtes Fest, diesmal das Langstrassenfest im Kreis 4. Zudem werden den Festverantwortlichen immer höhere Kosten für die Reinigung sowie das Entsorgen des Abfalls auferlegt. Gleiches beklagen auch andere Quartierfeste, so etwa die Veranstalter der Schwamendinger Chilbi. Die Hürden zum Organisieren eines Festes in einem Quartier in Zürich sind in den letzten Jahren nahezu unüberwindbar geworden. Schuld daran ist der stadtzürcherische Bürokratiedschungel innerhalb der Verwaltung.
Personen oder Gruppierungen, welche bei der Stadt Zürich legal um eine Bewilligung für ein Fest ersuchen, werden seitens Stadtverwaltung derart drangsaliert, dass das Organisieren einer legalen Veranstaltung nahezu unmöglich wird. Belohnt wird indessen, wer illegal eine Veranstaltung durchführt. So mussten etwa die Occupy-Leute auf dem Lindenhof weder eine Gebühr für die zurückgelassene Unordnung und das Entsorgen des Abfalls bezahlen, noch mussten sie irgendwelche Auflagen einhalten. Und dies mit Zustimmung des Stadtrates von Zürich.
Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Die SVP der Stadt Zürich fordert den Stadtrat auf, die Bürokratie zum Organisieren eines Festes in den Quartieren auf ein Minimum zu reduzieren. Entsprechende parlamentarische Vorstösse sind hängig. Ebenfalls sind entsprechende Abgaben und Gebühren massiv nach unten anzupassen. Ändert der Stadtrat nichts an seiner jetzigen Praxis, wird es in Zukunft keine Quartierfeste mehr geben, welche aktive Personen in ihrer Freizeit organisieren.

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