SVP ist alarmiert: Es wird immer enger – auch in Zürich

Massives Bevölkerungswachstum

Mauro Tuena, Nationalrat, Präsident SVP der Stadt Zürich Mauro Tuena, Nationalrat, Präsident SVP der Stadt Zürich
Die SVP der Stadt Zürich nimmt die heute publizierten Zahlen zum massiven Bevölkerungswachstum in der Stadt Zürich in den letzten zehn Jahren mit grosser Bestürzung zur Kenntnis. Ein derart rasantes Wachstum ist für die Stadt auf Dauer nicht erträglich. Ein Ja zur Begrenzungsinitiative am 17. Mai 2020  ist das einzige Mittel, um diese fatale Entwicklung zu stoppen.

Um rund 51'100 zusätzliche Personen ist die Wohnbevölkerung der Stadt Zürich in den letzten zehn Jahren gewachsen, von 383'000 auf 434'000. Dies entspricht einer Zunahme von rund 13,3 Prozent oder der Bevölkerung der beiden Städte Zug und Aarau. Diese Zahlen sind schlicht alarmierend. Sie untermauern einmal mehr die schädlichen Auswirkungen der vollen Personenfreizügigkeit, die seit 2007 gilt. Nicht überraschend liegt die Wachstumsrate der letzten zehn Jahre denn auch deutlich höher als in den Nullerjahren (+ 22'000) und in den Neunzigern (+ 5'000).

Infrastruktur komplett überlastet
Eine derartige Überhitzung erträgt eine Stadt wie Zürich, in der immer nur von Verdichtung geredet, diese aber nicht konkret umgesetzt wird, nicht: 51‘000 zusätzliche Personen wollen alle in einer beheizten Wohnung leben, mobil sein, konsumieren, ausgehen. Man muss kein Pessimist sein, um zu sehen, dass die Infrastruktur unserer Stadt damit nicht fertig wird: Überfüllte Trams und S-Bahn-Züge, verstopfte Strassen, Wohnungsknappheit. All dies ist bereits heute Realität und wird sich noch deutlich verschärfen, wenn die Stadt unweigerlich auf die halbe Million zusteuert. Die Rezepte der rot-grünen Stadtregierung und Parlamentsmehrheit – Abwürgen des Autoverkehrs, Rückbau der Strasseninfrastruktur, Vergabe von künstlich verbilligten Wohnungen an die eigene Klientel – nützen nichts, sondern verstärken das Problem sogar noch.

Alarmierende Zunahme an Einbürgerungen
Verzweifelt versucht die Stadt Zürich in ihrer Mitteilung, die Zuwanderungszahlen zu beschönigen, indem sie darauf hinweist, es seien erstmals mehr Schweizer als Ausländer neu in die Stadt gezogen. Sie offenbart damit aber einen weiteren alarmierenden Missstand: Die Anzahl der Einbürgerungen lag in den Jahren seit 2010 doppelt so hoch wie in den Neunziger-Jahren. Damit bestätigt sich die von der SVP immer und immer wieder geäusserte Befürchtung, dass die Stadt Zürich das Schweizer Bürgerrecht geradezu verschleudert.

Ja zur Begrenzungsinitiative am 17. Mai 2020
Das einzige Mittel, um eine weitere massive Zunahme der Bevölkerung der Stadt Zürich zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen, ist ein Ja zur Begrenzungsinitiative der SVP am 17. Mai. Es wird Zeit, dass wir die Zuwanderung in unser Land endlich wieder selbst steuern können und nur noch diejenigen Ausländerinnen und Ausländer aufnehmen, die als Fachkräfte auch wirklich gebraucht werden und in unserem Land ein qualitatives und nachhaltiges Wachstum ermöglichen.