Parolen

zur Volksabstimmung vom
27. September 2020

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Standaktionen zur Begrenzungsinitiative

Termine der Standaktionen in den Zürcher Stadtkreisen

Termine der Standaktionen in allen Zürcher Stadtkreisen

Und wieder rollt der Ball….

Aus dem Gemeinderat

Walter Anken, Gemeinderat SVP Zürich 6 Walter Anken, Gemeinderat SVP Zürich 6
Am vergangenen Mittwoch fand in der Messehalle 7 Zürich-Oerlikon keine Gemeinderatssitzung statt. Trotzdem tippe ich auf meine Tasten und verfasse hier einen Bericht zum neuen Fussballstadion, von dem auch ich tief und fest überzeugt bin. Ich widme diesen Text auch meinem langjährigen, guten Freund und politischen Weggefährten Urs Fehr, der vor über einem Jahr verstorben ist. Es war Urs, der sich mit enorm viel Herzblut für das neue Fussballstadion engagiert hat. Er scheute sich nicht mit den Spitzen der beiden Fussballklubs zu sprechen und deren Sicht der Dinge in unsere SVP Fraktion zu tragen. Daraus sind viele gute Gespräche entstanden und unsere Überzeugung reifte, dass Zürich endlich ein richtiges Fussballstadion braucht. Traurig, dass Urs die Eröffnung nicht mehr miterleben kann.

Am 25. November 2018 hat die Stadtzürcher Stimmbevölkerung an der Urne das Baurecht für das neue Fussballstadion mit den beiden Hochhäusern und einer Genossenschaftssiedlung mit 53.8 Prozent Ja-Stimmen auf dem Areal Hardturm angenommen. Alle Stadtkreise ausser Höngg – hier lag die Zustimmung bei 47.4% - stimmten für das Projekt mit der Bezeichnung Ensemble, so auch der direkt betroffene Stadtkreis 5. Das Projekt wird vollumfänglich privat finanziert, sowohl beim Bau als auch im Betrieb. Die Stadt Zürich gewährt den Investoren einzig einen reduzierten Baurechtszins auf einem Teil des Areals. Die Stadt bleibt aber weiterhin Grundeigentümerin. Im Gegenzug bekommt die Stadt eine nachhaltige Aufwertung des Quartiers mit einer guten Durchmischung und weiterhin 50 Prozent unbebauter Fläche auf dem Areal, die der Bevölkerung als Erholungsraum dienen wird. Das Projekt Ensemble wurde von einer namhaften Fach-Jury als Siegerprojekt erkoren. Es erfüllt die von der Stadt festgelegten Anforderungen am besten und überzeugt städtebaulich und ist wirtschaftlich für alle Beteiligten tragbar. Ebenso sind die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllt, indem z.B. Energie mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Stadiondach und an den Fassaden der beiden Hochhäuser gewonnen wird. Auf dem Areal werden ebenfalls rund 80 einheimische Baumarten gepflanzt. Der Schattenwurf der Hochhäuser wir die umliegenden Wohnhäuser nicht tangieren. Gemäss aktueller Planung wird das Stadion 2022 fertiggestellt sein. Danach werden etappiert die beiden Hochhäuser mit 570 Wohnungen im mittleren Preissegment und die 174 Genossenschaftswohnungen mit sehr günstigen Mieten fertig gebaut.

Die Fragen vieler Städterinnen und Städter ist berechtigt, warum sie nach der deutlichen Zustimmung im Jahre 2018 noch einmal über das gleiche Projekt Ensemble abstimmen müssen. Die Antwort, eine kleine Gruppierung hat nach der Zustimmung des Zürcher Gemeinderates zum Gestaltungsplan gegen diesen das Referendum ergriffen, was nicht nur reine Zwängerei ist, sondern auch von fehlendem Respekt gegenüber dem Willen der Stadtzürcher Bevölkerung zeugt, den diese hat 2018 an der Urne klar Ja zum Projekt Ensemble gesagt. Wir stimmen am 27. September 2020 wieder über die genau gleiche Vorlage wie vor zwei Jahren ab. Am Projekt wurde nichts verändert. Der Gestaltungsplan legt einfach viele Details für die Arealentwicklung fest, welche die Bauherrschaft in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und der Stadt Zürich festgelegt hat.

Und wieder rollt der Ball Richtung Tor. Ich bitte Sie liebe Bewohnerin und Bewohner der Stadt Zürich legen sie ein deutliches JA zum neuen Fussballstadion in die Urne. Verhindern sie damit, dass Partikularinteressen von Wenigen, den Volksentscheid aushebeln können. Wenn diese Hürde erfolgreich genommen ist, bekommt die grösste Stadt der Schweiz endlich ein würdiges Fussballstadion. Tausende von Fussballfans werden sich an künftigen Spielen im neuen Stadion erfreuen und ebenso werden Tausende von jungen Menschen sinnvoll ihre Freizeit verbringen. Für Ihr JA zum neuen Fussballstadion danke ich Ihnen ganz herzlich.