Lustig ist das Zigeunerleben

Aus dem Gemeinderat

Derek Richter, Gemeinderat SVP Zürich 3 Derek Richter, Gemeinderat SVP Zürich 3
Der Souverän hat vor einem Jahr den Rosengartentunnel mit einer 2/3 Mehrheit Bach ab geschickt. Ein wesentliches Argument der Gegner war, dass während der geschätzten Bauzeit von 10 Jahren sich der Verkehr ins Quartier gedrängt hätte. Nun versucht eine grünlinke Allianz den Rosengarten mit Fussgängerstreifen, Ampeln, Tempo 30 sowie ‚allen möglichen Massnahmen‘ zu sabotieren. Auch die steigendende Immobilienpreise wurden damals moniert was Samuel Balsiger zu der Feststellung brachte, dass hauptsächlich gemäss dem Marktgesetz durch die masslose Zuwanderung ein Nachfrageüberhang resultiert. Eine linke Mehrheit hat diesem Ansinnen jedoch die Dringlichkeit erteilt und somit sind unsere Kollegen vom Kantons- und Regierungsrat aufgerufen, die Verantwortung für diese wichtige Kantonsstrasse wahr zu nehmen.

Wussten Sie, dass die Schweiz am 8. Januar 2021 um 13:05 knapp an einem Blackout -das heisst einem nationalen Stromausfall- vorbei geschrammt sind?


Bild: www.netzfrequenzmessung.de

Aufgrund mangelnder Einspeisung im Bereich Rumänien kam es zu dieser Frequenzabsenkung und es grenzt an ein Wunder bzw. auch dank der Leistung der Tschechischen und Französischen Kernkraftwerke, dass die Frequenz wieder auf über 49,8 Herz gebracht werden konnte. Wir sehen also, dass die Energieversorgung kein Spielplatz für Experimente, Ideologie oder auf Gottvertrauen basieren darf. Einfache Physik wird benötigt, welche leider in den staatlichen Schulen in den so genannten MINT-Fächern sträflich vernachlässigt wird. Ebenfalls merkwürdig erscheint die Tatsache, dass der Firma Swissgrid AG dieser schwere Vorfall keine Zeile wert ist. Nun aber die Überleitung zum Zürcher Gemeinderat; die linke Mehrheit will mittels einer Motion eine Energieversorgungsverordnung für die Stadt Zürich festlegen. Das Pariser Klimaabkommen, die (physikalisch unrealistische) 2000 Watt Gesellschaft, ewz, Energie 360° u.v.m. sollen in dieser Energieversorgungsverordnung für die Stadt Zürich gebündelt bzw. festgelegt werden. Die Energiestrategie ist aber Sache des Bundes und es zeigt sich je länger je mehr, dass die so genannte Energiestrategie ES2050 ein linkes Märchenschloss ist. Zur Kompensation der Kernkraftanlagen sollen dafür ca. 5 Co2 Schleudern -äxgüsi- Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK-Anlagen) erstellt werden. Immerhin haben wir erfolgreich das Referendum gegen die Co2 Steuer eingelegt, so dass wenigstens aus dieser Perspektive unsere Eigenversorgung gesichert werden soll. Vielleicht muss uns wirklich zuerst schwarz vor Augen werden, um uns die Augen zu öffnen.

Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Energie und im Zusammenhang mit dem Kapitulationsabkommen InstA wollte Fraktionschef Roger Bartholdi vom Stadtrat in einer Interpellation wissen, wie die finanziellen und organisatorischen Konsequenzen für die Stadt Zürcher Betriebe AOZ, EWZ, ERZ, etc. im Falle einer Annahme wären. Eine eindeutige Antwort war dem Stadtrat nicht zu entlocken, es resultierte lediglich eine schwammige Sammlung von Floskeln und Worthülsen von Seiten Stadtrat.

Kopfschütteln verursachte ein Postulat aus der kommunistischen Ecke; "gewerblich reisende Kleinfamilien" sollen in Notfallsituationen auf dem Albisgüetliareal ihre Wohnwagen aufstellen dürfen. In Zeichen der politischen Korrektheit war es für den Schreiber ein grosses Vergnügen, mit ebenso inbrünstigen Metaphern diese gewerblich reisenden Kleinfamilien zu umschreiben. Die Frage, welchem Gewerbe diese Kleinfamilien nachgehen, ging leider aus der Debatte nicht schlüssig hervor. Da im Kanton Zürich bekanntlich der Klimanotstand herrscht, wäre im Weiteren unklug, Fahrende hierher in ein bestehendes Notstandsgebiet anzulocken. Dass das Albisgüetli eine kantonale Freihaltezone ist, und sich daher nicht für Fahrnisbauten, Wohnwägen etc. eignet, wäre in 2 Minuten mit einem Blick in den Katasterauszug erledigt gewesen. Immerhin besteht somit keine Kollisionsgefahr mit unserer traditionellen Albisgüetlitagung, welches bekanntlich am 15.2.2021 online durchgeführt wird. Wir wollen doch den gewerblich reisenden Kleinfamilien nicht zu nahe treten.